Malá Strana (Lesser Stadt oder Kleines Viertel) gruppiert sich um das Vorgebirge des Prag Schloßes und ist so eine bevölkte und malerische Umgegung, daß sie kaum dem Verkehr aufstehen kann, den sie anlockt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses zur Altstadt, sind die alte Bürgerhäuser, die reizende Seitenstraßen und die St. Nicholaus-Kirche, ein Lieblingsrahmen für internationale Filme und Werbespots. Malastranske Namesti liegt im Herzen des Lessers Viertels. In und um diesen köstlichen barocken Platz, werden Besucher, unter Boutiquenläden, Kirchen, traditionellen tschechischen Kneipen und einer große Auswahl von Restaurants, viel zu erforschen haben. Zuerst im 8. bis 9. Jahrhundert als eine Marktsiedlung geschaffen, wurde der Lesser Viertel 1257 von Premysl Otakar der 2., als Stadt anerkennt, und die Befestigungen wurden zwischen 1360 bis 1362 auf Befehlung von Charles IV errichtet. Sie wurden jahrhundertelang als Hunger Mauer bekannt. Man glaubt sie wurde gebaut, mit dem Zweck, den Armen eine Anstellung zu geben, während einer Hungersnot Periode. Mala Strana wurde fast zweimal zerstört: zuerst während eines Kampfes zwischen den Hussiten und der Prag Schloß Befestigung in 1419, und später in dem Großem Feuer von Prag in 1514. Renaissance-Gebäude und-Paläste ersetzten die zerstörten Häuser. Viele der barocken Kirchen und den Palästen, die Mala Strana ihren Charme gewähren, sind vom 17. und 18. Jahrhundert. Sehr wenige Touristen die Prag besuchen, verzichten auf das Lesser Viertel, da es genau so ist, wie es die Werke von dem Schriftsteller Jan Neruda es vor hundert Jahren beschrieben haben.